Samstag, 28.11.2020 06:19 Uhr

Der Wald ist das Krankenhaus unserer Seele

Verantwortlicher Autor: SIR F.E.Eckard Prinz von Strohm Windeck, 02.11.2020, 14:11 Uhr
Presse-Ressort von: SIR F.E.Eckard Prinz von Strohm Bericht 4425x gelesen
Natur als Erholung
Natur als Erholung  Bild: eigen

Windeck [ENA] "Der Wald ist das Krankenhaus unserer Seele" Zitat von Hubert Maria Dietrich Diesen Aspekt finde ich nachdenkenswert. Wieso sieht jemand den Wald als Krankenhaus? Unter Krankenhaus stellt sich doch jeder ein großes Gebäude mit Ärzten, OP-Sälen, verschiedenen Abteilungen, einer Notaufnahme vor.

"Der Wald ist das Krankenhaus unserer Seele" Zitat von Hubert Maria Dietrich Diesen Aspekt finde ich nachdenkenswert. Wieso sieht jemand den Wald als Krankenhaus? Unter Krankenhaus stellt sich doch jeder ein großes Gebäude mit Ärzten, OP-Sälen, verschiedenen Abteilungen, einer Notaufnahme und vieles andere mehr vor, aber keinen Wald. Was veranlasst jemanden so eine Aussage zu treffen? Was ist im Wald, dass wir noch nicht entdeckt haben? Ist es wirklich ein Ort für Kranke zum Gesundwerden?

Sicher ist der Wald ein Platz, indem man Ruhe findet und dabei die Seele baumeln lassen kann. Doch in dem Zitat steckt mehr Sinn dahinter als es den Anschein macht. Ich fand eine interessante Studie, in dem es hieß: Der Wald heilt Menschen und das ganz von allein. Die Naturwald-Akademie ist der Ansicht, dass das Rauschen der Blätter, die Duftstoffe der Bäume, Vogelgesang und Bachgeplätscher den Menschen heilen und die Gesundheit stärken. Wissenschaftler wie Immunologen, Kardiologen, Neurobiologen als auch andere Fakultäten haben die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes in Studien belegt.

Laut deren Aussage genügt dabei schon der Anblick des Waldes, damit der Blutdruck sinkt, der Puls sich verlangsamt und die Konzentration des Stresshormons Kortisol abnimmt. So hat der Wald doch eine komplexe Heilwirkung, der wir uns im vollen Umfang gar nicht bewusst sind. Wenn wir in den Wald mit unseren Sinnen tief eintauchen, nehmen wir viele tausend pflanzliche Duftstoffe wahr. Die einen können sie riechen, andere wiederum nehmen sie unbewusst wahr. Dennoch wirken sie auf unser Nervensystem und unser Gehirn kann sich im Wald entspannen. Auch fand man heraus, dass die Waldbesucher weniger grübelten.

Stattdessen beschäftigten sie sich mehr mit der Umgebung, wodurch sich ihre Stimmung aufhellte. Sie fühlten sich nach dem Aufenthalt stärker und spürten weniger Angst und Unruhe. Somit dient uns der Wald zum Stressabbau. Eine weitere interessante Wirkung hat der Wald auf unser Immunsystem. Allein durch unseren Aufenthalt im Wald wird die Produktion der sogenannten Killerzellen in unserem Blut bereits nach einem Tag um 40 % angeregt. Erstaunlich ist auch, dass Patienten, die nach einer OP aus dem Krankenhausfenster ins Grüne schauten, schneller gesundwurden, als die, die nur auf eine Hausmauer sahen. Oder, dass Patienten mit einem Baumblick auch weniger Schmerzmittel benötigten.

Ebenso interessant ist, dass je weniger Bäume in einer Wohngegend stehen, das Risiko für die typischen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislaufschwächen, Bluthochdruck oder Diabetes um ein Vielfaches höher sind. Oder, dass die Waldluft 90 % weniger Staubteilchen als die Stadtluft enthält. Der Wald mit all seinen Facetten gibt uns psychisch und physisch gesehen mehr, als wir erahnen können. So wird in Japan beispielsweise das Waldbaden als eine anerkannte Stress-Management-Methode eingesetzt.

Nach all diesen Erkenntnissen wundert es mich gar nicht, dass man den Wald als Krankenhaus unserer Seele bezeichnet. Gottes reiche und freie Natur gibt uns unermesslich viel. Nur leider brauchen wir dafür Wissenschaftler, die das für uns herausfinden müssen. Leider sind wir heute viel zu sehr Kopf- und Augenmenschen geworden, als dass wir unsere Sinne für das Wesentliche in unserem Leben einsetzen würden. Nur durch solche Studien erlangt man zu den Erkenntnissen, die unsere Vorfahren instinktiv wussten und nutzten. Bedauerlicherweise werden diese Studien viel zu wenig publiziert und das Interesse der Menschen ist dafür zu gering. Manch einer wird es sicherlich als Humbug, Quatsch oder für Spinnerei halten und abtun.

Dabei geht das Urwissen, was für uns gut ist und was nicht, immer mehr verloren. Wenn man bedenkt, wieviel Kraft und Energie in einem Baum oder Pflanze steckt, ist das beeindruckend. Oftmals wundert man sich, wenn man sieht wie eine Pflanze sich durch den Asphalt gekämpft hat, oder wie die Bäume mit ihren Wurzeln die Kraft aufbringen, Wege und Straßen zu durchbrechen. Je mehr wir uns dieser enormen Kraft aus der Natur bewusstwerden und diese für uns selber lernen zu nutzen, desto mehr können wir etwas für uns und zu unserer Gesundheit beitragen. Gott, unser Vater, hat uns eine Natur geschenkt, in der wir gut leben könnten, sofern wir es wollten, anstatt sie mehr und mehr zu zerstören.

Wenn ich sehe, wie viele Bäume in den letzten Jahren gefällt wurden, oder das hektarweise Wälder gerodet werden um Windkrafträder aufzustellen, dann frage ich mich wofür? Für die vermeintlichen Umweltschützer sind die Windkrafträder ohne Rücksichtnahme auf die Natur wichtiger. Sie haben ein anderes Ziel im Auge. Was für ein Irrsinn! Der Baum der so viel für uns und unser Leben bedeutet, der so immens wichtig ist, wird für so etwas gefällt. Ist es das wirklich wert? Dabei bedenkt keiner, dass die Bäume den Feinstaub, der aktuell die Ursache des Klimawahns ist, filtern. Ohne die Bäume werden die Staubteilchen in unserer Luft rapide zunehmen. Hier kommt eine Lawine ins Rollen, dessen Auswirkung sich viele noch nicht im Klaren sind.

Gottes Schöpfung, seine Natur, unsere Kraftquelle für unser Wohlbefinden und unserer Gesundheit wird Stück für Stück abgebaut, um nicht zu sagen zerstört. Gerade in Großstädten sieht man immer wieder, dass ganze Baumalleen gefällt werden. Bedenkt man, dass im Sommer Temperaturen über 30 Grad erreicht werden, wie stark heizen sich dann diese Städte ohne den Baumbestand auf. Wer denkt schon dran das die Baumkronen zu unserem Schutz einen natürlichen Schatten bieten und das enorme Aufheizen des Asphalts verhindern. Vieles wird einfach nur zerstört, was für uns gut wäre, da das Wissen um die Natur immer mehr verloren geht. Was ist denn ein Baum noch Wert? Wie achtlos geht man damit um!

Wie achtlos geht man damit um! Ich für mich finde es sehr traurig und frage mich, wie wird es unseren Kindern ergehen, wenn das so weitergeht. Dabei sind wir mehr auf die Natur angewiesen, als wir uns vorstellen können. Würden wir die Natur, die Wälder mehr aufsuchen, würde es vielen von uns bessergehen und viele Krankheiten hätten keine Chance. Früher starben die Menschen aus mangelnder Hygiene an Infektionskrankheiten, auch weil es noch keine pharmazeutischen Medikamente gab, die die Erreger abtöteten, dafür haben wir aber gegenwärtig eine Vielzahl von Krankheiten, die es anno dazumal nicht gab. Allein die vielen Allergien, die in den letzten Jahren immer mehr zugenommen haben, sind Krankheiten des 20./21. Jahrhunderts.

Wenn man logisch überlegt, kommt man zu dem Entschluss, dass die heutige Zeit in ihrer Entwicklung zwar fortgeschritten ist, aber hinsichtlich der Krankheiten trotz unserem heutigen Hygienestand doch wieder mehr zunehmen. Verglichen mit all dem medizinischen Wissen und Möglichkeiten von heute dürfte doch kaum einer mehr krank werden. Der Mensch war früher im Einklang mit der Natur und lebte im Prinzip gesünder, als wir heute. Die Kraft liegt nun mal in der Natur und mit der Natur bei Gott! Nutzen wir die Natur, die Schöpfung unseres himmlischen Vaters: Betrachte jeden Baum und merke, auf jedem Baum ist jedes Blatt ein Blatt von einem Buch, darin der Herr der Stärke die Schöpfung aufgezeichnet hat.

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