Donnerstag, 18.10.2018 12:40 Uhr

Können wir Gott bitten uns gesund zu machen?

Verantwortlicher Autor: SIR F.E.Eckard Prinz von Strohm Windeck, 31.03.2017, 09:32 Uhr
Presse-Ressort von: SIR F.E.Eckard Prinz von Strohm Bericht 6061x gelesen

Windeck [ENA] Können wir Gott bitten uns gesund zu machen? Eine Möglichkeit besteht darin, Gott über Gebete um Heilung zu bitten, sagen die Gläubigen. Aber kann durch ein Gebet wirklich Heilung erfolgen? Wie sollte man sich das vorstellen? Etwa durch eine Bitte und schon macht Gott uns gesund!? Hierzu muss man allerdings einiges Wissen. Es liegt nicht in der „Qualität“ dessen, was wir von Gott erbitten.

Es liegt darin, dass Gott unterschiedliche Wege nimmt, wenn er uns Menschen heilen will. Als liebender Vater tut er dies, wenn die Gesetze der Materie es erlauben! Was bedeutet das nun wieder, wenn die Gesetze der Materie dies erlauben? Wenn einer eine schwere, langanhaltende Krankheit hat, was passiert dann mit demjenigen? Verändert sich das Leben dadurch nicht grundlegend! Oft genug sind wir in unserem Alltagsleben gefangen, da nehmen wir gar nicht mehr wahr, dass in unserem Leben etwas falsch läuft. Durch eine Erkrankung findet man doch erst die Zeit nachzudenken, aufzuwachen und zu erkennen, dass etwas nicht stimmt, und wir etwas verändern müssen.

Wir leben in einem festen Kreislauf. Angefangen von der Arbeit, dem Stress dem wir ausgesetzt sind, bis hin zu unseren Verpflichtungen. Man befindet sich in einem „Alltagstrott“, aus dem man nur schlecht entfliehen kann. Man hat kaum Zeit, um über sich selbst nachzudenken. So versucht die Seele uns in Form einer Krankheit Hinweise zu geben. Wenn wir dann den Grund der Erkrankung nicht erkennen und nur die Symptome vom Arzt behandeln lassen, wird sich nichts ändern. Wir müssen verstehen, welche Bedeutung eine Krankheit hat, um daraus zu lernen.

Dazu gibt es die eine oder andere Literatur und natürlich unsere sprichwörtlichen Volksweisheiten. So sagt beispielsweise die Organsprache bei Ohrenleiden, dass man bestimmte Dinge nicht mehr hören will. Bei den Augen will man etwas nicht mehr sehen und unser Herz ist das Zentrum unserer Gefühle. Lebe und drücke ich meine Gefühle aus? Oder lebe ich nur für die anderen und unterdrücke meine eigenen Bedürfnisse? Schweige ich und sage zu allem ja? Mache ich immer nur das, was man von mir erwartet? Verzichte ich auf alles? Dann staut sich doch alles in einem an! Dieser Gefühlsstau muss irgendwann raus. Wenn das Ventil sich nicht öffnet und verschlossen bleibt, so wird eine Krankheit am Herzen entstehen.

Ein Gefühlsstau ist unerträglich und kann nicht gesund sein. Nur wem ist das bewusst? Bei der Niere dagegen muss man sich die Frage stellen, was geht einem auf die Nieren? Da wir zwei Nieren besitzen, geht es hierbei generell um Partnerschaftsprobleme. Da sollte man sich um seine Partnerschaft sprich Ehe oder Lebensgemeinschaft Gedanken machen und diese Mal analysieren. Schnupfen, von was hat man im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll?

Wenn man weiß, dass uns jede Krankheit einen Hinweis aus unserem Innersten gibt; dass Krankheit als Hilfestellung dienen soll um unsere Probleme und Konflikte zu erkennen und zu lösen, spätestens dann sollte man überlegen und sich bewusstmachen, was dahintersteht. Problem erkannt, Krankheit gebannt, sagen selbst die Psychologen heutzutage. Je schneller die Erkenntnis, umso schneller gelangt man zur Heilung. Würde Gott uns, in diesem wichtigen Stadium von unserer Krankheit heilen, würde er uns die Chance und die Erkenntnis nehmen, die wir benötigen um unser Leben zu verändern. Gott würde so in die Materie eingreifen.

Da dies aber für uns und unseren gewählten Lebensplan wichtig ist, darf Gott nicht einschreiten. Das Gesetz der Materie lässt es nicht zu. Gott hilft erst, wenn wir die Problematik verstanden haben und die Schritte unternehmen, die notwendig sind. Ein Lernprozess gilt als gelernt, wenn man Erfahrungen gemacht hat und eine Erkenntnis erreicht. Man kann dies nur durch eigenes Erleben. Wie kann man sonst beispielsweise wissen, wie sich warm und kalt anfühlt, ohne den Unterschied nicht selbst gefühlt zu haben. Haben uns unsere Eltern früher nicht vor Streichhölzer gewarnt? Wer nicht darauf gehört hat musste die schmerzliche Erfahrung machen sich die Finger zu verbrennen, Aber nur so lernt der Mensch.

Sicher gibt es auch Krankheiten, die in keinen Lernprozess eingreifen. Unsere Seele entscheidet dann, zusammen mit Gott als unserem liebenden Vater über unser Leben, denn er hat den Weitblick. Unter demselben Aspekt entscheiden doch auch wir über das Leben unserer Kinder und wägen ab, was für sie gut ist. Denn, so wie wir uns Gedanken um die Bitten unserer Kinder machen, inwieweit sie für die weitere Entwicklung wichtig sind, entscheidet auch Gott über unser Gebet. Beten hilft immer. Die Antwort lautet dann: ja, nein oder ich habe noch was Besseres für dich. Dazu muss man Gott aber in sein Leben lassen, damit er wirken kann.

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